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Die sechs Grundregeln zum richtigen Heizen und Lüften

1. Heizen Sie alle Räume ausreichend und kontinuierlich. Wenn wenig genutzte Räume nicht beheizt werden, stellen sie eine einzige große Wärmebrücke innerhalb der Wohnung dar, so dass sich in dem kalten Raum sehr viel Feuchtigkeit niederschlagen kann. In schlecht beheizten Räumen setzen feuchte Wände die Wärmeisolation deutlich herab, so dass der Energiebedarf wieder deutlich steigt. Außerdem bestehen Gefahren für die Gesundheit (Schimmel) und für die Bausubstanz.

2. Mehrmals täglich kurz aber kräftig lüften. Mehrmals täglich 5-10 Minuten möglichst mit Durchzug lüften und während der Heizperiode auf dauerhaft geöffnete Fenster verzichten. Möglichst sofort nach der Entstehung großer Feuchtigkeitsmengen (Baden, Duschen, Kochen, Putzen, Spülen usw.) den genutzten Raum ausreichend lüften, bevor die Feuchtigkeit in andere Räume gelangen kann (Türen während der Nutzung schließen).

3. Ermöglichen Sie überall ausreichende Luftbewegung. Insbesondere in Altbauten mit schlechterer Wärmedämmung sollten Möbel vor Außenwänden einen Mindestabstand von 5 cm (besser 10 cm) haben.

4. Behindern Sie nicht die Wärmeabgabe der Heizkörper. Lange Vorhänge, Verkleidungen oder Möbel können den Wirkungsgrad der Heizkörper um bis zu 20 % herab setzen - bei den heutigen Energiepreisen kann das teuer werden! Abgesehen vom Wärmeverlust ist die für ein gesundes Raumklima unverzichtbare Luftzirkulation unter Umständen erheblich beeinträchtigt - Feuchtigkeitsschäden treten viel schneller auf.

5. Halten Sie wenig genutzte Räume verschlossen. Wenig genutzte Räume sollten ausschließlich von den eigenen Heizkörpern (maßvoll, aber kontinuierlich) beheizt werden. So kann sich keine Feuchtigkeit aus wärmeren Räumen ansammeln, während das gewünschte Raumklima gezielt und energiesparend hergestellt wird. Die Wandtemperatur in mäßig genutzten Räumen sollte 15-17° C nicht unterschreiten, daher sind generell Raumtemperaturen von etwa 18° C erforderlich.

6. Spartipp: Schließen Sie während des Lüftens die Heizkörperventile und drehen Sie die Raumthermostate herunter. Wenn bei der Stoßlüftung plötzlich kalte Luft in die Räume gelangt, reagieren die Thermostate in Heizkörpern und Raumtemperaturmessern auf die stark gesunkene Temperatur und kurbeln die Heizung an. Das ist jedoch nicht nötig, da die Wohnung auch ohne zusätzliche Heizleistung nach kurzer Zeit wieder die gewünschte Temperatur erreicht. Der Grund: Wände und Möbel speichern erheblich mehr Wärme als die ausgetauschte Luft. Daher ist auch dringend vom Dauerlüften abzuraten, denn dann kühlt die Wohnung aus. Vorsicht allerdings bei Frost: Die Heizkörper dürfen nur während der Stoßlüftung abgedreht werden. Sollte ein abgedrehter Heizkörper bei offenem Fenster vergessen werden, besteht die Gefahr, dass das Wasser im Heizkörper gefriert und der Heizkörper platzt.

Stand: 3.1.2002

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