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Polystyrol

Styrol wird als Ausgangsmaterial zur Herstellung verschiedener Kunststoffe verwendet, darunter auch Polystyrol. Nachfolgend sind weitere Informationen zum Thema Polystyrol zusammengefasst.

In der Bundesrepublik Deutschland wurden 1997 etwa 11,85 Mio. t Kunststoffe produziert und etwa 9 Mio. t verarbeitet, darunter ca. 0,66 Mio. t Polystyrol (PS). Etwa 10 % der verarbeiteten Gesamtmenge sind thermoplastische Konstruktionskunststoffe, wie beispielsweise Polyamid PA, Polycarbonat PC oder Acrylnitrilbutadienstyrol ABS, und knapp 30% sind Duroplaste.

Polystyrol ist einer der häufigsten Kunststoffe nach PVC, Polyethylen und Polypropylen. Polystyrol-Dämmplatten werden in großen Mengen im Hausbau eingesetzt. Sie enthalten mindestens 5 % monomeres Styrol, das ausdampfen kann.

Nach der Mineralwolle hält Polystyrol Rang zwei am Dämmstoffmarkt. Der Grund: Polystyrol ist billig, leicht und schnell zu verarbeiten und isoliert sehr gut. Erhältlich ist es als expandiertes Polystyrol (EPS) - bekannt unter dem Markennamen Styropor - oder als extrudiertes Polystyrol (XPS). Beim Schneiden mit heißem Draht wird das Polystyrol zersetzt und Styrol und andere Zusatzstoffe können entweichen.

Expandiertes Polystyrol - EPS:

Zur EPS-Herstellung wird das Polystyrol zweistufig mit Wasserdampf und Pentan aufgeschäumt. Die Hälfte des Pentans entweicht bei der Herstellung, der Rest im Gebrauch.

Im eingebauten Zustand emitiert der weiße, perlige Dämmstoff eine Reihe von organischen Verbindungen, deren Zusammenwirken unkalkulierbar ist. Die Styrolabgabe sinkt nach einigen Wochen auf etwa ein Prozent der maximal zulässigen Arbeitsplatzkonzentration.

Extrudiertes Polystyrol - XPS:

Extrudiertes Polystyrol (XPS) macht etwa 10 Prozent der PS-Dämmstoffe aus

Zu den bisher genannten Umweltbelastungen kommt beim extrudierten Polystyrol noch das Treibmittel dazu. In der Vergangenheit wurden die ozonabbauenden vollhalogenierten FCKW eingesetzt, die nun durch teilhalogenierte (H-FCKW) abgelöst wurden. Als Alternative sind bereits FCKW-freie Platten erhältlich, die mit Butan, Pentan und Kohlendioxid behandelt werden.

Im Unterschied zum expandierten Polystyrol bleiben die Treibgasgemische beim XPS zunächst in den kleinen Poren und dampfen von dort langsam aus. Das macht die Entsorgung des Kunststoffmülls sehr schwierig. Zu den Schadstoffen aus dem Polystyrol selbst mischen sich noch die Treibgase und belasten die Raumluft bei der Verarbeitung und im Gebrauch. Ohne Absaugvorrichtung sollten solche Platten keinesfalls geschnitten werden.

In der Anwendung kommt zur ausgezeichneten Dämmwirkung von XPS noch seine Beständigkeit gegen Nässe. Eine Kombination, die es für die Dämmung der Kelleraußenwände und für Flachdächer schwer ersetzbar macht. Für die Innendämmung und zur Isolierung haustechnischer Anlagen sollte XPS wegen der ausgasenden Schadstoffe aber vermieden werden.

Polystyrol-Zement:

Alte Styropor-Verpackungen werden zerkleinert, mit Zement ummantelt und entweder lose auf der Baustelle verarbeitet oder zu Platten geformt. Der Recycling-Dämmstoff ist vielseitig einsetzbar, atmungsaktiv und isoliert gut. Als Isoliermaterial weiterverwendet kann das kurzlebige Verpackungsstyropor wenigstens den hohen Energieverbrauch zu seiner Herstellung wieder einsparen. Der Aufwand für die Granulatherstellung ist gering. Indirekt ist aber das Styropor-Zementgranulat mit den Umweltlasten der Polystyrol- und der Zementherstellung behaftet. Ob und wie die Zementhülle die Emissionen aus dem Styropor verringert, ist nicht bekannt.

Vergütete Elastomerbitumenstoffe

Weiter werden als Baustoffe SBS-Kunststoffe (Styrol-Butadien-Styrol) eingesetzt, z.B. für die Abdichtung von Dächern. Die Bahnen sind mit Elastomerbitumen-Deckmasse ausgerüstet und das mit SBS-Kunststoffen (Styrol-Butadien-Styrol) vergütete Destillationsbitumen hat ein gutes elastisches Verhalten und hohe Kälteflexibilität. Gegenüber "Normalbitumen" ist Elastomerbitumen wesentlich witterungs- und alterungsbeständiger. Derartige Bahnen sind als Schweißbahn oder kaltselbstklebende Bahn im Handel (z.B. Fa. Icopal)

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